REGULARIEN WETTSPIEL


Bei Wettspielen auf dem Golfpark Rosenhof wird nach den offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes gespielt. Die Wettspiele werden nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet und gelten für alle Vereinswettspiele.

Jeder Spieler kann ein Turnier auf dem Rosenhof spielen, sofern er die dafür erforderlichen Voraussetzungen bietet.

Auszug aus den Wettspielbedingungen

1. Bälle, Schläger und Driverköpfe
a.) Es bestehen keine Beschränkungen auf Ballmarken und Typen.
b.) Driver, Hölzer oder Schläger, die ein Spieler mit sich führt, müssen den Bestimmungen der R&A entsprechen. Dies gilt insbesondere für Schlägerköpfe bezüglich Typ und Neigung der Schlagfläche (Loft).

2. Unangemessene Verzögerung
Es gelten die Richtlinien des Deutsche Golf Verbandes zum Spieltempo gem. der DGV-Wettspielbedingungen.

3. Aussetzen / Unterbrechen des Spiels wegen Gefahr
Es gilt der Wortlaut gemäß Nr. 4, Anhang I, Teil C der Golfregeln (Aussetzen des Spiels wegen Gefahr).
Signal für Aussetzung des Spiels wegen Gefahr ist ein langer Ton eines Signalhorns;
Sonstige Unterbrechung wird durch wiederholte, drei aufeinander folgende Töne eines Signalhorns angezeigt;
Wiederaufnahme des Spiels wird durch wiederholte, zwei kurze Töne eines Signalhorns angezeigt;
Das Recht des Spielers, sein Spiel bei Blitzgefahr eigenverantwortlich zu unterbrechen, bleibt unberührt (Regel 6-8a II).

4. Beförderungsregeln bei Wettspiel
Es gilt der Wortlaut zu „Beförderung“ gem. Nr. 8 Anhang I, Teil C der Golfregeln des DGV.

5. Entscheidung bei gleichen Ergebnissen (Stechen)
Lochspiel:
Endet ein Lochspiel gleich, so ist es Loch für Loch weiterzuspielen bis eine Partei ein Loch gewinnt. Das Stechen beginnt an dem Loch, wo das Lochspiel begann. Im Vorgabe-Lochspiel werden die Vorgabeschläge wie in der vorgeschriebenen Runde angerechnet.

Zählspiel:
Soweit die Einzelausschreibung keine speziellere Regelung vorsieht, erfolgt bei allen Zählspielen (mit und ohne Vorgabe) ein „Kartenstechen“ unter Zugrundelegung von neun der gespielten Löcher, deren Auswahl nach dem Schwierigkeitsgrad.

6. Üben/Nachputten (Regel 7-2 Anmerkung 2)
Zwischen dem Spielen von zwei Löchern darf ein Spieler im Zählspiel auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs keinen Übungsschlag (z.B. „Nachputten“) spielen. Er darf auch nicht die Oberfläche des Grüns des zuletzt gespielten Lochs durch Rollen eines Balles prüfen.

7. Abgabe von Zählkarten
Zählkarten sind unmittelbar nach Beendigung der Runde im Clubsekretariat abzugeben. Die Zählkarte gilt als abgeben, wenn der Spieler den Vorraum verlassen hat.

8. Elektronische Kommunikationsmittel
Das Mitführen von sende- und /oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln darf eingeschränkt nur gem. Etikette erfolgen.
Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler fest, so kann dies als schwerwiegender Verstoß gegen die Etikette bewerten werden und zu einer Disqualifikation führen.